Bereits die Ausgangslage vor dem Bergklassiker war anspruchsvoll. Gegen die starke Konkurrenz aus den übrigen Teilverbänden wartete von Beginn weg ein schwieriger Auftrag auf das Thurgauer Aufgebot. Im Sägemehl taten sich dann auch einige unsere Schwinger teils recht schwer und fanden nicht richtig in den Wettkampf, sodass die Hoffnungen auf einen Kranzgewinn früh einen empfindlichen Dämpfer erhielten.
Die Thurgauer kamen nie wirklich in ihren Rhythmus. Zwar gelangen einzelnen Athleten immer wieder achtbare Leistungen, die nötigen Siege in den entscheidenden Momenten blieben jedoch aus. So fehlte am Ende die Basis, um im Kampf um die begehrten Eichenlaub-Auszeichnungen entscheidend mitzureden.
Vor dem letzten Gang durften die Thurgauer dennoch noch auf einen versöhnlichen Ausgang hoffen. Mit Mario Schneider und Silvio Oettli befanden sich gleich zwei unserer Mannen in aussichtsreicher Position für einen möglichen Kranzgewinn. Schneider traf auf David Dubach, während Oettli mit Eidgenosse Dominik Gasser einen besonders schweren Brocken zugeteilt erhielt. Beide Begegnungen gingen jedoch verloren. Damit platzten die letzten Kranzhoffnungen kurz vor Wettkampfende, und das Team musste die Heimreise ohne Auszeichnung antreten.
Dass auf der Schwägalp kein einziger Kranz in den Thurgau ging, ist ein eher seltenes Ereignis. Letztmals mussten die Thurgauer im Jahr 2012 ohne Kranzgewinn vom traditionsreichen Bergfest abreisen. Entsprechend gross war die Enttäuschung im Lager der Thurgauer aber auch der Ostschweizer.
Die Schlussrangliste aus Thurgauer Sicht präsentiert sich wie folgt:
Mario Schneider (10d)
Silvio Oettli (10g)
Domenic Schneider (11c)
This Kolb (11d)
Pirmin Kolb (13b)
Aron Kiser (14e)
Kilian Kolb (15e)
Aaron Schönholzer (19a)
Elias Kundert (24)
Trotz des enttäuschenden Ausgangs gilt es nun, den Blick rasch wieder nach vorne zu richten. In drei Wochen steht mit dem Kilchberger-Schwinget der Saisonhöhepunkt 2026 bevor. Dort möchten unsere Schwinger wieder ihr wahres Potenzial abrufen und zeigen, dass der missglückte Auftritt auf der Schwägalp lediglich ein Ausrutscher war. Der Fokus richtet sich deshalb ab sofort voll und ganz auf das traditionsreiche Kilchberger-Schwinget.





