Ein beeindruckendes und stimmungsvolles Fest durften wir in Sirnach erleben. Die hervorragende Atmosphäre, die vielen freundlichen und hilfsbereiten Helferinnen und Helfer, das grossartige Publikum sowie das Wetterglück trugen wesentlich zum Erfolg dieses Anlasses bei.
Bauchef Yves Pfleghart leitete sämtliche Auf- und Abbauarbeiten mit einem Kernteam von Schwingern, die mehrheitlich bei trockenem Wetter tatkräftig anpackten. Dank des engagierten Einsatzes aller aktiven Schwinger an den obligatorischen Arbeitstagen konnte der Aufbau zügig voranschreiten. Zusätzliche Unterstützung erhielt das Team während der Woche vom Zivilschutz sowie von Passiv- und Ehrenmitgliedern.
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Landbesitzern Doris und René Höltschi ermöglichte die Nutzung dieses idealen Festplatzes. Auch das Gesellige kam während der Aufbauphase nicht zu kurz: Das Helferzelt wurde für einige Helferinnen und Helfer beinahe zum abendlichen Wohnzimmer, wo man den Tag gemütlich ausklingen liess.
Die von Roman Haag koordinierten Helfereinsätze mussten vereinzelt angepasst werden, insgesamt handelte es sich jedoch nur um kleinere organisatorische Punkte. Für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt: Znüni, Zmittag und Znacht standen an jedem Arbeitstag bereit – bei den Schwingern muss bekanntlich niemand hungrig arbeiten.
Das Fest selbst fand bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen statt. Bereits am Morgen wurden die Besucherinnen und Besucher am Eingang von Alphornklängen und den Ehrendamen empfangen. Die starke Besetzung der Schwinger aus dem NOS-Gebiet trug wesentlich zur hohen Qualität des Wettkampfs bei.
Der Anlass verlief tagsüber friedlich und bot den Ehrengästen beim Apéro Gelegenheit, ihr Netzwerk bei guten Gesprächen und einem Glas Wein zu pflegen. Am Nachmittag fand der Festakt statt, bei dem die Musikgesellschaft Sirnach das eigens einstudierte Lied «Schwingerlüüt» vortrug.
Am Abend durfte mit Damian Ott ein würdiger Sieger gekrönt werden. Da er mit seiner Familie unweit von Sirnach wohnt, fühlte sich der Erfolg fast wie ein Heimsieg auf Thurgauer Boden an. Die Lebendpreise wurden mit sichtlicher Freude entgegengenommen.
Dank
Ein grosser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Gaben- und Lebendpreisspendern, den Landbesitzern sowie allen weiteren Mitwirkenden. Ohne euren Einsatz wäre ein solch grossartiger Anlass nicht möglich gewesen!
Fotos: Kirsten Oertle












