Vier Thurgauer im Rang 3
Ein Heimsieg blieb den Thurgauern auch in diesem Jahr verwehrt. Trotzdem wussten mehrere Athleten zu überzeugen und durften sich am Ende über Spitzenklassierungen freuen. Als bester Thurgauer klassierte sich Samuel Giger (Märstetten) im Schlussrang 3a direkt hinter Schwingerkönig Armon Orlik (Maienfeld). Ebenfalls Rang 3 erreichten die beiden Hinterthurgauer Andrin Habegger (Tägerschen) und This Kolb (Rossrüti), die das Fest ohne Niederlage beendeten. Habeggers Gestellter gegen Werner Schlegel sowie Kolbs Auftaktsieg gegen den Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann erwiesen sich dabei als wegweisend.
Neukranzer Poller
Für einen besonderen Höhepunkt aus Thurgauer Sicht sorgte Sven Poller (Altishausen). Der 25‑Jährige vom Schwingerverband Bodensee und Rhein sicherte sich mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage erstmals den begehrten Kranz. Ausschlaggebend war unter anderem der Sieg mit der Maximalnote 10 gegen Marco Flütsch im fünften Gang. Poller schloss das Fest auf dem ausgezeichneten Rang 3e ab.
Weitere Kranzgewinne
In den weiteren Auszeichnungsrängen konnten sich mehrere Thurgauer behaupten. Elias Kundert (Sirnach) erreichte mit 57.00 Punkten Rang 4d und unterlag einzig dem späteren Festsieger Damian Ott. Ebenfalls in Rang 4 klassierten sich Marco Oettli (Bussnang) und Mario Schneider (Rothenhausen), wobei Schneider nur im Anschwingen Ott unterlag. Die letzten beiden Kränze gingen an Silvio Oettli (Bussnang) und Kilian Kolb (Affeltrangen). Kolb hatte sein Eichenlaub bereits nach fünf Gängen auf sicher; die Niederlage gegen Armon Orlik im letzten Gang änderte daran nichts. Weitere Thurgauer darunter Lorin Rhyner (Wittenwil), Andreas Koller (Busswil), Aron Kiser (Weinfelden), Domenic Schneider (Friltschen) und Aaron Schönholzer (Schönholzerswilen) verpassten den Kranz nur knapp.
Abschied von Marco Oettli
Für Marco Oettli endete das Fest mit einem emotionalen Moment. Nach zweijähriger verletzungsbedingter Pause kämpfte sich der Ottenberger trotz gesundheitlicher Beschwerden nochmals zu einem Kranzgewinn. Vier Siege, ein Gestellter und die Niederlage gegen den Schwingerkönig reichten zu Rang 4e – seinem letzten Karrierekranz. Mit insgesamt 17 Kränzen, darunter zwei NOS‑ und 15 Kantonalkränze, sowie drei Teilnahmen an Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten verabschiedet sich Oettli aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Schwingsport. Als Funktionär bleibt er dem Schwingsport weiterhin erhalten.
Fotos: Lorenz Reifler
Beitragsbild/
Kranzfoto Sven Poller & Marco Oettli




